Der ökumenische Verein Salzstreuer bietet aufgrund der positiven Entwicklung der Corona-Pandemie in Rheine wieder persönliche Beratung und Hilfe an. Die neuen Räumlichkeiten an der Darbrookstraße 25 ermöglichen es, dass die vorgeschriebenen Abstandsregeln gut einzuhalten sind.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch kann immer nur eine Person mit Mund- und Nasenschutz den Raum betreten. Hygienevorgaben wie die Desinfektion der Hände sind zu beachten. Desinfektionsmittel stehen am Eingang zur Verfügung.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen freuen sich sehr, wieder persönlich Gespräche führen zu können.

Die Öffnungszeiten sind wieder jeden Dienstag (ab 7.7.2020) von 10.00 Uhr bis 12 Uhr und freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr. Weiterhin findet am Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr die Pro-Cent-Brot-Aktion statt.

 

Salzstreuer neu

Der Salzstreuer bietet in Rheine links der Ems unbürokratische Hilfe für Familien, Alleinstehende und ältere Menschen an, die sich in verschiedenen Notlagen befinden.

Mitte Januar ist der Terminplan für das laufende Jahr an die Ehrenamtlichen des Salzstreuer gemailt worden. Neben den regelmäßigen Beratungssprechstunden dienstags und freitags und dem Brotverkauf donnerstags treffen sich die Mitglieder des Vereins auch in größerer Runde.

Im Februar besuchen die Salzstreuer die Tafel und das Sozialkaufhaus am Lingener Damm. Dort lässt man sich über die Aufgaben und die Arbeitsweise dieser Einrichtungen informieren. Ende März folgt die alljährlich stattfindende Mitgliederversammlung. Dabei stehen neben dem Jahresrückblick auch Wahlen für Vorstand und Kassenprüfer/-innen auf der Tagesordnung.

Anfang Mai treffen sich die Ehrenamtlichen des Salzstreuer im Begegnungs-zentrum Mitte 51. Auch hier wird man sich über das neue Zentrum im Dorenkamp informieren lassen. Für den Herbst des Jahres ist ein Treffen mit der Leiterin des Frauenhauses geplant. Ein Besuch der Bahnhofsmission in Rheine rundet das differenzierte Programm des Salzstreuer für das Jahr ab. 

Das Brot-Team spricht an drei Terminen den Einsatzplan für die kommenden Monate ab. Dabei wird Franz-Josef Hesping auch auf Erfahrungen und Änderungen hinweisen.

Damit auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, sind schon jetzt zwei Frühstückstreffen im Kaffeehaus vorgesehen. Im Dezember findet die Adventsfeier diesmal im Michael-Zentrum statt.

Briefmarken sammeln ist out? Scheinbar richtig, denn die Zahl der Sammler in Deutschland hat sich seit den siebziger Jahren fast halbiert. Aber im Internet findet man eine Vielzahl von Händlern, Börsen und Seiten, bei denen es um Briefmarken geht. Und die Briefmarkensammelstelle in Bethel kann den Rückgang nicht bestätigen.

Briefmarken gibt es seit 1840. Die Briefmarkenstelle in Bethel feierte 2013 ihr 125-jähriges Bestehen. Anfangs sortierten etwa 20 Menschen mit Behinderungen die gespendeten Postwertzeichen. Inzwischen finden dort 125 kranke, behinderte oder sozial benachteiligte Menschen Arbeit. Die Marken werden gereinigt, sortiert und für den Verkauf an Sammler vorbereitet. Auch Sammlungen werden Bethel gespendet, die dann gesichtet und sortiert werden müssen. Dabei finden die Mitarbeiter gelegentlich auch vollständige Blöcke. Alle arbeiten nach ihren individuellen, manchmal stark eingeschränkten Möglichkeiten. Arbeiten bedeutet für sie, den Tag sinnvoll zu gestalten, Geld zu verdienen, soziale Kontakte zu knüpfen und zu zeigen, was sie können.

Täglich kommen rund 400 Briefe, Pakete und Päckchen mit Briefmarken in Bethel an. Selbst in Zeiten von Mails, SMS oder WhatsApp steigt die Zahl der gespendeten Postwertzeichen. Jährlich werden 29 Tonnen Briefmarken in der Sammelstelle aufbereitet, sortiert und für den Verkauf verpackt. Das entspricht etwa 128 Millionen Briefmarken.

BriefmarkenBethel2

Die Sammelstelle ist im Netz unter www.briefmarken-bethel.de zu finden. Neben einer Fülle von Informationen, die man dort erhält, kann man auch Briefmarken bestellen. Neben Ersttags-Blättern werden gestempelte und postfrische Marken, Marken aus der BRD oder aus aller Welt angeboten. Für 25,50 € erhält man zum Beispiel eine bunte Mischung mit 2 kg Briefmarken aus Deutschland und der ganzen Welt. Schatzsucher finden in solchen Mischungen gelegentlich auch Schnäppchen.

Der Salzstreuer-Vorstand hat nun beschlossen, im Büro an der Breiten Straße eine Sammelbox für Briefmarken aufzustellen. Jeder kann dann während der Öffnungszeiten dienstags zwischen 10 und 12 Uhr und freitags zwischen 15.30 und 17.30 Uhr die ausgeschnittenen Marken abgeben. Die Marken werden dann an die Sammelstelle in Bethel weitergeleitet und tragen zur Sicherung der Arbeitsplätze bei.

 

 

 

 

 

 

 

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